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Vorsicht ist besser als Nachsicht

Geschrieben in Allgemein von admin am 13 Februar 2012

„Schaffe, schaffe Häusle baue“ ist uns allen ein Begriff. Und wer das erfolgreich tut, darf nach und nach immer mehr Besitz ansammeln. Das Haus an sich ist zwar wichtiger Bestandteil vom Eigentum, doch dessen Inhalt ist den Bewohnern mindestens genauso lieb. Ob teure Technik oder antike Möbel – alle Anschaffungen sollen möglichst lange halten. Umso ärgerlicher also, wenn sie durch Brand, Wasser oder sonstige Schäden vernichtet werden. Mal abgesehen von so manch ideellem Wert, ist auch der finanzielle Verlust oft ein Desaster.

Eine effiziente Hausratversicherung kann da helfen. Doch wer braucht eigentlich eine? Und worauf ist zu achten? Grundsätzlich gilt einmal: Wer nur eine kleine Bleibe mit wenig Besitz hat, muss nicht unbedingt eine solche Versicherung abschließen. Dies gilt insbesondere für Studenten. Doch bei größerer Wohnung oder Eigenheim lohnt sich der Abschluss sicherlich. Die Tarife variieren ebenso, wie ihre Anbieter. Grundlegend richten sich die meisten Gebühren nach der Lage der Wohnung. Auf dem Land sind Hausratsversicherungen beispielsweise aufgrund weniger Diebstahlfälle stets günstiger als in der Stadt. Und in der Stadt variieren sie erneut – also nicht wundern, wenn Bekannte grundsätzlich weniger zahlen als man selbst. Zusätzlich hängt der Tarif natürlich auch davon ab, welche Schäden gedeckt werden sollen – beispielsweise nur Diebstahl oder auch ein Wasserschäden.

Vor allem für tollpatschige Menschen rentiert sich eine solche Versicherung. Mittlerweile müssen die Versicherer nämlich auch eigenverursachte Schäden teilweise ersetzen. Dennoch sollte man „Grobe Fahrlässigkeit“ explizit mitversichern. Denn nicht selten enden Fälle von umgefallenen Fernsehgeräten oder Ähnlichem vor Gericht. Auch sollte man sich die Mühe machen, vor Abschluss den Wert der versicherten Gegenstände möglichst exakt zu berechnen. Ansonsten kann es passieren, dass im Fall von Schaden eine zu niedrige Summe ausgezahlt wird. Wer eine solche Misere vermeiden möchte, sollte eine Pauschalvariante wählen. Hier wird ein Festtarif pro Quadratmeter angesetzt und gleichzeitig Unterversicherungsverzicht seitens der Versicherer unterzeichnet. Für welche Versicherung man sich auch letztlich entscheidet, eine Hausratversicherung ist auf jeden Fall ratsam. Sonst ergeht es einem noch wie Jürgen Drews. Ihm wurde kürzlich die Wohnung leergeräumt. Gerade umgezogen, war die Hausratversicherung noch nicht umgemeldet, und so bleibt er auf seinem Schaden sitzen.

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