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Bio- Toner erobern den Markt

Geschrieben in Tipps,Umwelt von admin am 27 September 2011

Drucker, Kopierer und Faxgeräte gehören zum Standard einer jeden Firma und sind auch in vielen privaten Haushalten schon fester Bestandteil. Laut Studien gefährden diese Geräte die Umwelt und die Gesundheit, da sie Feinstaub emittieren. Hier sollen Toner aus Soja Abhilfe verschaffen.

Biologisch angebauter Soja statt fossilem Erdöl

Konventionelle Tonerpatronen, egal ob Originalprodukte oder Nachfüllungen, bestehen zu 40 – 50% aus Erdöl bzw. Kunststoffen. Weltweit werden heutzutage mehr als 1,2 Mrd. Tonnen dieser Toner verbraucht. Um diese Menge zu produzieren, werden etwa 550 Mio. Liter an Erdöl benötigt.

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Energie sparen im Haushalt – intelligent heizen statt frieren

Geschrieben in Energie & Heizung,Haushalt,Praktisches & Technisches,Umwelt von admin am 7 September 2011

Heizkosten drücken Sie mit sinnvollem Heizen und Lüften und kleinen Gimmicks, die nicht viel Geld kosten. Kurzzeitiger Durchzug tauscht die Luft aus. Langes Lüften bei gekipptem Fenster hingegen lässt Wände und Möbel auskühlen und erhöht den Heizaufwand enorm. Außerdem kondensiert mehr Wasser aus der Luft an den kalten Oberflächen, was Schimmelbildung begünstigt. 

Ersetzen Sie alte Heizregler durch Modelle mit Thermostat, der automatisch für eine angenehme Temperatur sorgt, ohne dass es ständig zu warm oder zu kalt ist. Programmierbare hi!tech-Thermostatregler mit Zeitschaltuhr sorgen zu festen Uhrzeiten für den Wechsel zwischen Spar- und Komforttemperatur. Für ungenutzte Räume und Schlafzimmer reichen knapp 20 °C; wird ein Wohnraum genutzt, ist eine Temperatur von etwa 22° optimal.

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Elektroschrott: Wiederverwertung von alten Haushaltsgeräten

Geschrieben in Praktisches & Technisches,Umwelt von admin am 26 Juli 2011

Seit 2005 regelt das Elektronikgerätegesetz (ElektroG) die Entsorgung alter Elektrogeräte neu. Demnach sind die Hersteller, und nicht mehr die Käufer der elektrischen Haushaltsgeräte für die fachgerechte Entsorgung verantwortlich. Darunter fallen alle Elektrogeräte, die nach August 2005 hergestellt wurden. Die Entsorgung wird dabei über ein Recycling-System gelöst. Alte und kaputte Haushaltsgeräte werden gesammelt und anschließend der Wiederverwendung, bzw. der Wiederverwertung zugeführt.

Einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) zufolge wächst der Elektroschrottberg weltweit um rund 40 Millionen Tonnen pro Jahr. Damit vergrößert er sich wesentlich schneller als jeder andere einzelne Müllberg. Die Ursachen liegen darin, dass elektrische Haushaltsgeräte und Elektronik in wachsender Zahl eingesetzt werden. Darüber hinaus haben die Geräte einen immer kürzer werdenden Lebenszyklus. Das wiederum liegt nur zum Teil an technischen Defekten. Ständig kommen neue Geräte auf den Markt und die alten sind, oder erscheinen zumindest technisch überholt. Oftmals sind selbst geringfügige Reparaturen teurer als eine Neuanschaffung, oder bestimmte Verschleißteile sind gar nicht mehr verfügbar.

Elektroschrott lässt sich grundsätzlich auf zwei Arten verwerten. Zum einen durch eine Wiederverwendung der Geräte oder einzelner Komponenten. Veraltete aber noch einwandfrei funktionierende bzw. reparierte Haushaltsgeräte können als Second-Hand-Geräte genutzt werden. Besonders in ärmeren Ländern in denen sich die wenigsten Menschen Neugeräte leisten können sind solche wiederverwendeten Geräte sinnvoll. Ist eine Wiederverwendung nicht möglich, bleibt als zweite Möglichkeit des Recyclings die stoffliche Verwertung der Altgeräte. Neben vielen Schadstoffen enthalten Elektrogeräte auch eine Vielzahl wertvoller Rohstoffe.

 

Elektroschrott enthält relativ große Mengen an Kupfer, Silber und Gold. Daneben wird auch das Recycling von Metallen der Seltenen Erden immer interessanter, deren Preise durch eine wachsende Nachfrage bei immer knapper werdendem Angebot stark gestiegen sind. Durch den wachsenden Bedarf an Rohstoffen wird die Wiederverwertung von Elektroschrott wirtschaftlich immer interessanter, und aufgrund der knapper werdenden Ressourcen sogar zwingend notwendig. Bei einem optimalen Recyclingprozess kann dabei die Menge der gefährlichen Stoffe gering gehalten und umweltverträglich entsorgt werden.

Wichtig für ein effektives Recycling von Elektroschrott ist, dass das Altmaterial auch wirklich bei der Verwertung ankommt. So werden jährlich deutschlandweit etwa 140.000 Tonnen Elektrogeräte über den Restmüll entsorgt anstatt sie dem Recycling zuzuführen. Daneben wird ein Teil des Elektroschrotts in Entwicklungsländer verschoben, wo er nur ineffizient und oft umweltschädlich aufgearbeitet wird.

 

Plastik im Haushalt vermeiden!

Geschrieben in Haushalt,Umwelt von admin am 14 Februar 2011

Der Anteil an Plastik im Haushalt ist riesig. Dabei ist Plastik ein äußerst problematisches Produkt für Umwelt und Gesundheit. Inhaltsstoffe von Verpackungen und Gebrauchsartikeln aus Plastik wie Bisphenol A und Phtalate (Weichmacher) greifen auf den Verpackungsinhalt über und werden von der Haut oder durch Einatmen aufgenommen. Dadurch landen sie im menschlichen Körper. Zudem brauchen Plastikartikel Hunderte von Jahren zur Verrottung. Alles Grund genug, Plastik zu vermeiden.

Ein einfacher Joghurtbecher hat nach Angaben des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) bereits 70.000 km hinter sich, bevor er kurz ausgelöffelt und dem Müll übergeben wird. Das ist nicht nur ein grotesker Vorgang, er richtet auch beträchtlichen Schaden für die Umwelt und die Gesundheit an. Plastikflaschen etwa sondern umso mehr Schadstoffe ab, je öfter sie benutzt und womöglich auch noch erwärmt werden. Der direkteste Weg aus der Plastikfalle besteht darin, sein Bewusstsein für Plastik zu schärfen und es zu vermeiden, wo immer das möglich ist.

Igel gefunden – retten oder nicht?

Geschrieben in Aktuelles,Allgemein,Garten & Pflanzen,Tiere & Haustiere,Tipps,Umwelt von admin am 20 November 2010

Immer wieder erfahren Igel eine “Rettung” und werden ins Haus mitgenommen, obwohl es nicht nötig wäre. In manchen Fällen ist es dagegen lebensrettend für den Igel, wenn man ihn über den Winter versorgt. Doch woher weiß man, welche Reaktion richtig ist, wenn man einen Igel gefunden hat?

Ab Mitte Oktober wird das natürliche Futterangebot für Igel knapper. Die Alttiere beginnen in dieser Zeit, ein Winterquartier zu bauen. Junge Ingel sind unterwegs, um sich noch mehr Gewicht anzufuttern. Sieht man solch ein Jungtier, so sollte man es nicht automatisch mitnehmen.

Zitronensäure, Essig oder Chemie: womit entkalken?

Geschrieben in Allgemein,Haushalt,Praktisches & Technisches,Umwelt von admin am 10 Oktober 2010

Sämtliche Hausgeräte, die mit Leitungswasser betrieben werden, setzen nach einer gewissen Zeit Kalk an. Ob Kaffeemaschine, Wasserkocher, Waschmaschine oder Eierkocher: vor den Kalkablagerungen ist kein Gerät gefeit. Regelmäßiges Entkalken bringt die Geräte wieder in Schuss, doch welches Mittel ist zum Entkalken wirklich das beste: Essig, Zitronensäure oder doch Chemie?

Wohnen und renovieren in Öko-Qualität

Wer beim Renovieren und Einrichten auf Öko-Qualität der Materialien Wert legt, der findet eine reiche Auswahl am Markt. Was aber taugen Produkte, die umweltfreundlich sind? Deckt ein Lack in Öko-Qualität ebenso gut wie ein herkömmlicher? Und welcher Bodenbelag ist aus ökologischer Sicht wirklich zu empfehlen?

Die Grillsaison ist eröffnet!

Geschrieben in Aktuelles,Allgemein,Haushalt,Praktisches & Technisches,Tipps,Umwelt von admin am 8 Mai 2010

Obwohl sich die dauerhaften Sonnenstrahlen noch ein wenig zieren und gern hinter Wolkenfeldern verstecken- die Temperaturen steigen und allein das bedeutet für viele Genießer Grund zum Jubeln: Die Grillsaison ist eröffnet! Und was könnte man in diesen Tagen besseres tun, als den Grill, den Garten oder Balkon und neue Grillrezepte vorzubereiten?

Kühlschrank und Energieverbrauch: Die besten Tipps

Geschrieben in Allgemein,Energie & Heizung,Haushalt,Praktisches & Technisches,Tipps,Umwelt von admin am 10 Februar 2010

Ob der Energieverbrauch eines Kühlschranks hoch ist oder nicht, legt man größtenteils beim Kauf fest. Denn die Energieeffizienzklasse stellt die Weichen für Verbrauch und Umweltfreundlichkeit. Deshalb sollte man nicht allein den Kaufpreis des Geräts im Auge haben, sondern auf die Energieklasse achten. Sie wird auf dem EU-Label des Geräts angezeigt. Zusätzlich  gibt es einige Tipps und Tricks im Alltagsgebrauch, mit denen man zusätzlich Energie sparen kann.

Wildtiere im Garten

In deutschen Großstädten wie zum Beispiel Berlin häufen sich die Meldungen über Wildtiere wie Füchse, Waschbären und Wildschweine im Garten. Da die Tiere ihre Scheu vor dem Menschen zunehmend verlieren, bedienen sie sich zu jeder Jahreszeit ungeniert vom Komposthaufen, der Mülltonne oder dem gepflegten Gartenbeet.

In einem Artikel der Berliner Zeitung wurde am vergangenen Wochenende berichtet, dass erst vor wenigen Tagen drei Passanten von einem aggressiven Wildschwein im Grunewald angegriffen worden seien. Die Attacke konnte nur durch einen Fangschuss des Försters gestoppt werden. Marc Franusch, Sprecher der Berliner Forsten, meint dazu, dass durch eine vornehme Distanzhaltung von beiden Seiten derartige Konflikte vermieden werden könnten. Doch oft trage der Mensch selbst zur Auflösung der natürlichen Pufferzone bei, indem er Wildtiere im Winter füttere. Dies sei eine Einladung an den Gartenzaun. Und vom Gartenzaun ist es natürlich nicht weit zum Komposthaufen und zur Mülltonne. Da das winterliche Futterangebot im Wald weniger spektakulär ist, bedienen sich die Tiere dann natürlich im heimischen Garten. Im Sommer sind auch gepflegte Beete attraktiv, da sie durch die gute Bewirtschaftung eine Vielfalt an Regenwürmern und Kleinlebewesen wie Insekten bieten.

Von den hungrigen Pelzträgern sind natürlich nicht nur jene Gartenbesitzer betroffen, die einst Futter angeboten haben. Da die Tiere immer zahmer werden, bedienen sie sich in allen für sie attraktiven Gärten, sofern diese nicht entsprechend abgesichert sind. Dazu sei es am sinnvollsten, so Marc Franusch, die Zaunpfosten auf gemauerten oder betonierten Sockeln zu verankern. Die Umzäunung sollte dreißig bis vierzig Zentimeter tief im Boden verschwinden und dort nach außen umgeschlagen werden. Dadurch stünde ein wühlendes Wildschwein mit seinem Gewicht auf dem Zaun, könne aber nichts weiter ausrichten.

Doch auch die Zaunhöhe ist zu beachten, denn die eher plump erscheinenden Tiere können behender springen, als man vermutet. Daher sollte ein Zaun etwa eineinhalb Meter hoch sein. Sind die Maschen zudem robust, so dürfte es keine ungebetenen Gäste geben. Sollte man seinen Garten jedoch noch nicht einbruchsicher gemacht haben und sieht sich plötzlich einem Wildschwein bei der Arbeit am Beet oder Kompost gegenüber, so sollte man die Gartentür öffnen und dem Tier die Möglichkeit zum Rückzug geben. Erfahrungsgemäß werden Wildschweine dem Menschen gegenüber nur dann aggressiv, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen, was in kleinen Gärten eben leicht passieren kann.

Laut Berliner Zeitung bewegen sich die Wildschweine bislang eher in den Randlagen der Stadt sowie im Grunewald. Füchse, Marder und Waschbären dagegen halten sich bereits mitten im städtischen Getümmel auf. In den Bezirken Friedrichshain, Wedding und Neukölln bevölkern sie bereits die Hinterhöfe und warten auf Pizza- und Dönerreste, die dort im Hausmüll entsorgt werden. Waschbären sind laut Marc Franusch bereits in der Lage, die Abfalleimer mit ihren Tatzen zu öffnen, um sich besser zu bedienen. Doch auch dagegen ließe sich mit einfachen, aufklappbaren Stahlscharnieren etwas tun. Auch Bäume kann man mit einer glatten Stahlmanschette um den Stamm davor schützen, dass die Früchte im oberen Bereich geplündert werden.  James Brückner vom Deutschen Tierschutzbund rät auch, auf dem Kompost keine Essensreste zu entsorgen und gelbe Säcke nach Möglichkeit erst kurz vor der Abfuhr auf den Hof zu stellen.

Wildtiere auf dem Dachboden finden meist durch fehlende Dachziegel und Löcher in der Außenmauer Zugang. Die einfachste Lösung ist hier natürlich, diese Stellen auszubessern. Besonders wichtig, so James Brückner, sei es dabei, zuvor genau zu prüfen, ob der Dachboden nicht bereits besiedelt ist und ob dort nicht etwa gerade Marder ihre Jungen aufziehen- übliche Zeit hierfür ist das Frühjahr. Repariert man undichte Stellen, so könne man schlimmstenfalls die Jungen von der Nahrungszufuhr durch die Mutter trennen. Betroffene und interessierte Haus- und Gartenbesitzer können sich hier weiter informieren.

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